Dienstag, 1. Oktober 2013

The Canadien

Erlebnisse:

Nach der Verabschiedung von meinen Eltern am Torontoer Flughafen ging es dann weiter für mich zum Bahnhof mit dem Ziel Westkanada. Wenn man den deutschen Zugverkehr gewohnt ist, ist doch vieles in Kanada ganz anders. So checkt man zum Beispiel sein Gepäck wie am Flughafen ein und nimmt nur sein Handgepäck mit. Auch ist es keineswegs so, dass Hunderte Menschen Zug fahren. Mit mir reisten in den beiden Waggons der Economy Class schätzungsweise 80 Leute, während in den Schlafwägen noch einmal vielleicht 150 Personen befördert wurden. Somit war dann auch schnell klar, warum Zug fahren so viel kostet wie fliegen. Los ging es dann abends pünktlich um 22 Uhr. Von dort an waren schlafen, essen und aus dem Fenster schauen meine Hauptbeschäftigungen. So sah ich im Laufe des ersten Tages im Grunde die Landschaft, welche dem Algonquin Park ähnelte, während es dann am zweiten Tag hauptsächlich Ackerfläche und Prärie waren nur unterbrochen von einem dreistündigen Aufenthalt in Winnipeg. Nachdem auch die dritte Nacht im doch recht unbequemen Zug vorbei war, kamen wir dann in die Rocky Mountains, wo ich mir einen Sitzplatz im Panorama Wagen ergattern konnte und so die atemberaubende Landschaft bestaunen konnte. Nach 68 Stunden erreichte der Canadien dann gegen 16 Uhr Ortszeit Jasper, wo ich für 6 Nächte in einem 8-Bett Hostel eingebucht bin.

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