Unterkunft:
Bereits vor meiner Ankunft in Jasper hatte ich vom Hostel-Besitzer einige Anweisungen erhalten und so war ich gerüstet für meinen ersten Self-Check-In in ein Hostel. Bei 8 Betten ist es auch ehrlich gesagt recht uneffektiv eine Rezeption zu öffnen. Im Hostel trafen dann im Laufe des Abends die restlichen Gäste ein, mit denen man aufgrund der kleinen Größe recht schnell ins Gespräch kam. Eigentlich ist es an sich gar kein Hostel, zumindest fühlt es sich nicht so an, sondern eher eine internationale WG. Dementsprechend passt das Motto des Hostels auch sehr gut. Mike und Ashley, die beide selbst sehr viel gereist sind, sind sehr stolz auf ihr kleines Hostel, welches sehr gut ausgestattet und extrem sauber und auf jeden Fall außergewöhnlich ist.
Erlebnisse:
Den ersten Tag sowie den gestrigen Tag in Jasper nutzte ich, um mich in Jasper, Banff, Lake Louise und anderen Touristengebieten zu bewerben, was insgesamt recht mühsam und langweilig war. Immerhin habe ich nun die Hoffnung, dass ich während meiner Aufenthalte in Lake Louise und Banff Job Interviews bekommen könnte. Donnerstag und den heutigen Sonntag verbrachte ich damit, die nahegelegenen Wanderwege und Seen zu erkunden. Am Freitag ging es dann mit dem Auto eines deutschen Pärchens zusammen mit meinem irischen Mitbewohner zum Maligne Canyon sowie dem Medicine und Maligne Lake, wo wir gemeinsam ein paar kurze Wege wanderten. Unser Weg dorthin wurde jedoch zwischenzeitlich von ein paar Bergziegen blockiert, die Éamonn mit Freude und Spaß von der Straße vertrieb. Ansonsten ist Jasper eine recht ruhige und schöne Stadt, die jedoch absolut vom Tourismus lebt und dementsprechend auch ein hohes Preisniveau hat.
Wetter:
Das Wetter ist hier zum größten Teil beständig, nämlich bewölkt und um die 5°C, was es allerdings sehr problematisch für mich macht schöne Fotos zu machen. Sobald die Sonne jedoch einmal die Wolken durchbricht, wird es deutlich wärmer und einfacher schöne Fotos zu machen.
Quo vadis?
Morgen geht es mit einer typischen Touristenbustour in das ungefähr 200 km südlicher gelegene Lake Louise, wo ich bis Freitag bleiben werde, bevor es nach Banff geht, welches auf Basis von Facebook-Gruppeneinträgen, wohl als die Hochburg der deutschen Work & Traveler anzusehen ist.
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