Donnerstag, 17. Oktober 2013

Nachkerb in Banff

Erlebnisse:

Freitags ging es dann in das rund 60 km entfernte Banff, welches eine absolute Touristenhochburg ist, da der größte Teil des Ortes aus Hotels, Motels, Hostels, Souvenir- oder Schmuckläden oder Fast Food Restaurants besteht. Ich muss aber sagen, dass Banff auch ein absolut schönes Touristenziel ist, da es inmitten der Berge liegt und man wenn man aus der Tür geht geniale Aussichten hat. Während der erste Tag einmal wieder der Erkundung galt, traf ich am Samstag mal wieder ein bekanntes Gesicht. Lustigerweise hatten Martina, die ungefähr 150 km entfernt in einem Resort arbeitet, und ich ein paar Tage vorher gechattet, um hierbei festzustellen, dass wir am selben Tag im selben Hostel in Banff sein werden. Ich musste also wieder einmal feststellen, dass Kanada gar nicht so groß ist. Also gab es dann am Samstagabend Colaschoppen, während in unserem Heimatort die Nachkerb stattfand. Mit ihren vier Kollegen ging es dann später noch in eine Disko, die wie in Kanada üblich, um 2 Uhr den Alkoholausschank beendet und kurze Zeit später alle Besucher rauswirft. Die weiteren Tage in Banff verbrachte ich damit verschiedene Wege entlang zu wandern und den heißen Quellen einen Besuch abzustatten, welche jedoch mehr verhießen als sie tatsächlich waren. Denn die "Hot Springs" waren ein 40°C heißer Pool, wie in jedem normalen Schwimmbad auch nur größer und ohne Blubbel. Banff gefiel mir ganz gut und ich kann nachvollziehen, dass viele Work & Traveller hier einen Großteil ihrer Zeit verbringen. Ich habe jedoch für mich aufgrund des mangelnden oder negativen Feedbacks auf meine Bewerbungen (keiner mag mich da ich nicht bis Ende April / Anfang Mai arbeiten könnte) entschieden, weiterzureisen. Somit ist das nächste Ziel nun die Großstadt Vancouver an der Pazifikküste.


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