Samstag, 21. September 2013

Natur! Pur!

Erlebnisse:

Während ich in meinem bisherigen Reiseverlauf hauptsächlich die großen Städte des kanadischen Ostens gesehen hatte, ging es dann von Halifax aus mit meiner Familie mit dem Wohnmobil wieder den ganzen Weg in Richtung Süden durch etliche Nationalparks zurück. Noch bevor wir das Wohnmobil in Empfang nahmen, ging es für uns in das ca. 130 km von Halifax, entfernte Lunenburg; ein kleines Fischerdörfchen, welches von etlichen Reiseführern empfohlen wird. Dementsprechend hat es auch hauptsächlich Souvenirläden und eine Hafenfront mit vielen hübschen Häuschen zu bieten. 


Danach startete unsere Caravan-Tour mit der ersten Station, dem Cabot Trail, einer etwa 250 km langen Straße durch den nördlichen Teil der Cape Breton Insel mitten durch den Cape Breton Highlands National Parc. Im Nationalpark selbst kamen wir dann nur sehr langsam voran, da unsere Fahrt immer wieder von Aussichtspunkten, die einen atemberaubenden Ausblick boten unterbrochen wurde. Aber nicht nur tagsüber konnten wir staunen, sondern auch nachts brachte uns der Sternenhimmel zum Schwärmen. Auf dem Rückweg vom Cabot Trail setzten wir Verena am Flughafen ab und nahmen dann Kurs auf Prince Edward Island, welches wir am nächsten Tag erreichten. Dort wurden kurze Strandspaziergänge unternommen, sowie ein kurzes Bad im eiskalten Meer genommen, bevor wir uns dann einen Lobster sowie ein All you can eat Salat und Muscheln-Buffet leisteten. 
Am nächsten Tag erreichten wir dann den Fundy-Nationalpark in New Brunswick, wo wir insgesamt zwei Nächte verbrachten, um die Auswirkungen des riesigen Tidenhubs beobachten zu können und eine schöne Hiking-Tour mit Flussdurchquerung zu unternehmen. 

 Anschließend verließen wir die Maritimes und besuchten dann Quebec City, wo ich dann als bereits Ortskundiger eine kleine Führung veranstalten konnte. Von der dortigen Touristinfo und dem Wunsch Elche, Bären und Bieber zu sehen angetrieben, ging es dann in den National Park Jacques Cartier, welcher nicht weit entfernt von Quebec City im Norden liegt. Wir beschlossen ganz ans Ende des Parks zu fahren und dort zu wandern, da wir dort die Aussichten Tiere zu sehen für am größten hielten.
Wie es immer so ist, wenn man gerade die Hoffnung aufgibt und schon auf dem Rückweg zum Wohnmobil ist, passiert etwas. Und so stand dann auf einmal ein Elch mitten in unserem Weg.  (Elch gesehen – check) Dieser sollte jedoch nicht der einzige sein, den wir in der Dämmerung sehen, denn auf dem Weg aus dem Park sahen wir weitere sechs Elche. Nach einem Tag Verschnaufpause ging es dann in den Nationalpark Mauricie, wo wir erneut eine Wanderung unternahmen. Außer den üblichen Streifen- und Eichhörnchen konnten wir keine weiteren Elche, Bären oder Bieber sehen. Daraufhin ging es in die Landeshauptstadt Ottawa, wo ich somit dann zum dritten Mal war und somit wieder den Touristenführer geben konnte. Als letzte große Station der Reise stand dann der Algonquin Park auf der Liste.

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