Eintrag von Sonntag:
Quo vadis?
Nachdem ich an meinem ersten Tag gemerkt habe, dass ich, wenn hier irgendwas wäre doch ziemlich aufgeschmissen bin und bis dato keinen Work & Traveler im Hostel gefunden hatte, hat das Schicksal mich auf einen verrückten Weg geführt. Kurz vor meiner Abreise habe ich einen Post in Facebook von der Reiseagentur gesehen, bei der Timo und ich damals für unsere Weltreise gebucht haben, in welchem auf eine Reisepartner-Vermittlungsseite verwiesen wurde. Wie es der Zufall so will, hat Sahra dort am Donnerstag eine Suchanfrage gestartet, dass sie noch im März nach Kanada los will. Am Freitag habe ich sie angeschrieben und keine 24 Stunden später hatte sie ihren Flug für Dienstag gebucht und ich meine restlichen Hostel Übernachtungen hier in Toronto gecancelt und ein Busticket nach Montreal gekauft. Morgen geht es also nach Montreal und von da aus soll es nach Kurzaufenthalt weiter nach Quebec City gehen, wo für uns beide eventuell die Möglichkeit besteht in einem Inn zu arbeiten. Hier fragt sie aber nochmal nach. Alles in allem, absolutely crazy!
Erlebtes:
Nachdem ich den Samstag hauptsächlich vor dem Computer verbracht habe (Selbstverständlich hat es der Mac nicht geschafft mein Busticket auszugeben), habe ich für heute beschlossen von dem Aushang hier im Hostel Gebrauch zu machen und das NBA-Spiel Toronto Raptors vs. Miami Heat anzusehen. Die 85 $ tun zwar weh, aber ich glaube nicht, dass ich nochmal auf der Reise die Gelegenheit bekomme den amtierenden NBA-Champion zu sehen. Also ging es heute am St. Patrick's Day ins Air Canada Centre. Wie erwartet war das Spiel eine klare Angelegenheit für die Heat, obwohl doch tatsächlich zu Beginn des letzten Viertels kurz Gleichstand war. Dann haben die Heat aber einen 28:4 Run in 6 Minuten hingelegt, so dass der Käse dann gegessen war. Ansonsten war es mal cool eine solche Show mitzuerleben. Im Gegensatz zum Fußballstadion war da aber nahezu keine Stimmung (außer jemand ist durch den Block gelaufen und hat Shirts oder Kinogutscheine verschenkt, dann war das Gegreische groß), so dass während des Spiels eigentlich immer Musik lief.
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