Freitag, 15. März 2013

Lebenszeichen

Da kommt er nun. Der erste Beitrag aus Toronto. Und ich sitze an einem Apple, da kommt direkt Freude bei mir auf. Ich habe mir ueberlegt, dass ich meine Beitraege ein wenig kategorisiere, da vielleicht nicht jeder alles lesen will/interessant findet (mein Opa will sicher alles ueber das Wetter wissen, mich wuerde es aber nicht interessieren.) Ich hoffe, dass nicht alle Beitraege so lange werden wie dieser. Also los gehts:

Anreise, Visum und Organisatorisches:

Die Anreise lief relativ problemlos ab, obwohl wir in Frankfurt mit einer halben Stunde Verspaetung gestartet sind ("warten auf andere Fluggaeste", die kamen aber irgendwie nicht, zumindest war das Flugzeug nur zu etwa 50% besetzt. In Toronto wurde ich dann hinter der ersten Zollkontrolle herausgewunken, habe dann eine Stunde in der Schlange gestanden, um dann als ich vorne war in eine andere, aber kurze Schlange geschickt wurde. Aergerlich. Zum Glueck war auch mein Gepaeck da, so dass ich fuer sehr guenstige 3$ ins Hostel fahren konnte. Gestern habe ich dann noch meine Sozialversicherungsnummer beantragt, war auf dem CN Tower und heute habe ich ein Konto eroeffnet.

Wetter:

Im Gegensatz zu Deutschland liegt hier derzeit kein Schnee. Allerdings herrschen hier dennoch Temperaturen um 0 Grad und es weht seit meiner Ankunft ein bestaendiger Wind der das ganze recht unangenehm macht. Ansonsten schoenster Sonnenschein, wie auf den Fotos zu sehen ist.

Hostel:

Das Hostel "Planet Traveller" ist an sich klasse. Ich wurde herzlich empfangen und umhergefuehrt. Von der Dachterrasse gibt es einen herrlichen Ausblick auf die Skyline. Sonst ist alles neu und abhaenging von den Zimmergenossen auch sauber. Ultra stresst aber das WLAN, das permanent nicht funktioniert. Ein wenig mehr Raum zur persoenlichen Entfaltung waere wohl auch nicht schlecht, aber damit muss man einfach zu recht kommen.


Arbeitssuche:

Damit habe ich heute angefangen. Dazu habe ich auf einem Portal aehnlich wie Monster einen Lebenslauf erstellt und den dann auf 12 Ausschreibungen fuer Rezeptionisten oder Kassierer geschickt, die meisten davon in Niagara Falls, der Stadt an den Niagarafaellen. Mal sehen was da zurueckkommt.

Quo vadis?

Die Zeichen stehen auf Abschied von Toronto. Die Stadt gefaellt mir irgendwie nicht sonderlich gut und mir fehlt hier auch der gruene Fleck wie der Central Park in NY oder die Royal Botanic Gardens in Sydney. Wo es genau hingehen wird, ueberlege ich mir jetzt in den naechsten Tagen.

Erstaunliches aus Kanada (gibt glaube ich meine Lieblingskategorie):


  • Bei der Eroeffnung des Bankkontos wurde ich mit Mario angesprochen und an "George" verwiesen.
  • PIN und Online-Passwort werden ganz einfach in den Computer des Beraters eingegeben. Verrueckt.
  • Die Kanadier sind irgendwie sehr ruhige und aufmerksame Autofahrer. Wo es keine Ampel gibt, wird angehalten, wenn man ueber die Strasse will. Ich haette wohl schon einige angefahren, wenn ich hier mit dem Auto unterwegs waere.


1 Kommentar:

  1. Hallo Mario,

    klasse Blog. Da schau ich öfters mal rein. Stillt mein Fernweh ungemein....

    Gruß aus Aschaffenburg,

    Regenald

    AntwortenLöschen